Die Saison 2026 neigt sich für Arne Janssens dem Ende zu. Der Rückblick fällt positiv aus. Mit konstant starken Ergebnissen hat sich der 26-Jährige in der europäischen Gravel-Szene etabliert. Gleichzeitig hat er sein eigenes Projekt weiterentwickelt und professionalisiert – sportlich, organisatorisch und in der Kommunikation.
Für Janssens war genau das eines der großen Ziele der Saison. Statt bei einzelnen Rennen mit guten Ergebnissen auf sich aufmerksam zu machen, will er dauerhaft zu den Fahrern gehören, mit denen bei den großen europäischen Gravel-Rennen zu rechnen ist.
„Mein Ziel war es, nicht einfach Teil des Ganzen zu sein, sondern wirklich zu den Fahrern zu gehören, an die man denkt, wenn man über Gravel in Europa spricht.“

Konstanz als Grundlage für den nächsten Schritt
Mit diesem Anspruch ist Janssens in die Saison gestartet. Regelmäßige Platzierungen im vorderen Feld sollten die Grundlage dafür schaffen, den Abstand zur Spitze weiter zu verkleinern. Über die Saison hinweg konnte er sich konstant vorne zeigen und mehrfach unter Beweis stellen, dass er mit den besten Fahrern mithalten kann.Dabei sind gute Ergebnisse im Gravel-Radsport nur bedingt planbar: Hohe Geschwindigkeiten auf Schotter, Stürze, Defekte oder Reifenschäden können den Ausgang eines Rennens entscheidend beeinflussen. Hinzu kommt, dass Janssens als unabhängiger Fahrer nicht auf die Strukturen und Unterstützung eines größeren Teams zurückgreifen kann. Umso wichtiger sind die Erfahrungen, die er über die gesamte Saison sammelt und in die nächsten Rennen mitnimmt.
Mit rund 25 Renntagen und nur wenigen Ausfällen durch technische Probleme zieht er deshalb eine positive Bilanz. Vor allem die Konstanz der Ergebnisse zeigt ihm, dass er sich sportlich in die richtige Richtung entwickelt.
Der sportliche Fokus liegt auf Gravel
Eine wichtige Entscheidung der vergangenen Jahre hat sich in der Saison 2026 weiter gefestigt. Janssens konzentriert sich sportlich inzwischen klar auf Gravel. Das Mountainbike ist zwar weiterhin Teil seines Trainings und seiner Freizeit, allerdings ohne den Leistungsdruck, der diese Disziplin früher für ihn ausgemacht hat.Bei seiner Entscheidung, seine Kräfte stärker zu bündeln, half ihm auch ein Rat von KARL HUGO Geschäftsführer Bernd Hugo „Wenn du etwas erreichen möchtest, musst du dich für eine Sache entscheiden und diese mit vollem Engagement durchziehen.“
Dieser Fokus hat sich für Janssens ausgezahlt. Er sieht heute einen deutlich stärkeren Zusammenhang zwischen dem Aufwand, den er in Training und Vorbereitung investiert, und seinen Ergebnissen. Gleichzeitig geht er mit mehr Selbstvertrauen in die Rennen. Er kennt seine Stärken und weiß genau, in welchen Bereichen er sich sportlich noch weiterentwickeln möchte.
Professioneller Sport als eigenes Projekt
Die Entwicklung der vergangenen Saison beschränkt sich nicht nur auf die sportlichen Ergebnisse. Als unabhängiger Fahrer trägt Janssens die Verantwortung für einen großen Teil der Strukturen hinter seinem Sport selbst. Zu seinem Alltag gehören Trainings- und Rennplanung, Reisen, Material, Sponsorenbetreuung sowie Kommunikation und Social Media ebenso wie das Training und die Rennen selbst.Entsprechend professionell möchte der 26-Jährige auch diese Bereiche weiterentwickeln. Dazu gehören ein konsequentes Branding sowie hochwertige Fotos und Videos. Für die kommende Saison plant er, gezielt stärker in die Content-Produktion zu investieren.
Für Janssens gehört diese Arbeit mittlerweile selbstverständlich zum professionellen Sport dazu. Denn eine langfristige Zusammenarbeit mit Partnern basiert für ihn nicht allein auf sportlichen Ergebnissen. Vertrauen, Verlässlichkeit und gemeinsame Werte spielen eine ebenso wichtige Rolle – insbesondere, wenn eine Partnerschaft nicht nur für eine Saison, sondern langfristig funktionieren soll.
Eine Partnerschaft, die sich entwickelt
KARL HUGO begleitet Arne Janssens seit 2022. In dieser Zeit hat sich auch seine sportliche Laufbahn verändert: vom professionellen Mountainbike-Sport über den Aufbau eines unabhängigen Projekts bis hin zur heutigen Spezialisierung auf Gravel.Die Zusammenarbeit ist diesen Weg mitgegangen. Dabei gibt es zwischen dem Leistungssportler und dem ostbelgischen Maschinenbauunternehmen einige Parallelen. Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln und mit Ausdauer an langfristigen Zielen zu arbeiten, sind Grundsätze, die sowohl im Sport als auch im Unternehmensalltag eine wichtige Rolle spielen.
Für Janssens liegt darin ein wesentlicher Wert der Zusammenarbeit: „KARL HUGO begleitet mich nicht nur bei den Erfolgen, sondern auf dem ganzen Weg dorthin. Genau das bedeutet für mich echte Partnerschaft.“
Weitere Professionalisierung für 2027
Nach der erfolgreichen Saison richtet Janssens den Blick bereits auf das Jahr 2027. Ein Schwerpunkt wird darauf liegen, die Strukturen rund um die Rennen weiter zu professionalisieren.Auch sportlich ist das nächste Ziel bereits definiert. Nach einer Saison mit konstant guten Ergebnissen und Podiumsplatzierungen fehlt Janssens noch ein Erfolg, auf den er gezielt hinarbeitet: „Mir fehlt noch ein großer Sieg!“
2027 möchte er die nächsten Voraussetzungen dafür schaffen: einen klaren Fokus auf Gravel, weiter professionalisierte Strukturen und langfristige Partnerschaften. KARL HUGO wird ihn auf diesem Weg weiterhin begleiten.