Genau hier setzt die Oncia Community Foundation an. Die Stiftung bringt medizinische Einrichtungen, Unternehmen und Partnerorganisationen zusammen, um Menschen mit Krebs über die eigentliche Therapie hinaus zu begleiten. Im Mittelpunkt stehen ihre Lebensqualität, ihre persönlichen Bedürfnisse und die Frage, wie ein Leben mit und nach der Erkrankung gelingen kann.
Für KARL HUGO ist diese Verbindung besonders naheliegend. Seit vielen Jahren fertigen wir für unseren Kunden IBA hochpräzise Komponenten und Anlagen, die weltweit in der Krebsdiagnostik und -therapie eingesetzt werden. Die Partnerschaft mit Oncia ergänzt diesen technologischen Beitrag um eine menschliche Dimension.
Im Gespräch mit Françoise Vamecq, Gründerin und Geschäftsführerin der Oncia Community Foundation, Cancer Patient Advocate und Director bei IBA, sowie mit Bernd Hugo, dem Geschäftsführer von KARL HUGO, wurde deutlich, dass moderner Fortschritt heute mehr bedeutet als technische Innovation allein.
Wenn medizinischer Fortschritt neue Fragen aufwirft
In den vergangenen Jahren hat die Krebsmedizin enorme Fortschritte gemacht: Moderne Diagnoseverfahren und innovative Therapien ermöglichen Behandlungen, die noch vor wenigen Jahren kaum vorstellbar waren.„Wir werden immer besser darin, Leben zu retten. Jetzt müssen wir diese Menschen auch auf ihrem Weg begleiten.“ Mit diesen Worten beschreibt Françoise Vamecq den Wandel treffend.
Heute geht es nicht mehr ausschließlich darum, Leben zu retten. Ebenso wichtig ist die Frage, wie Menschen durch die Zeit der Erkrankung begleitet werden – während der Therapie ebenso wie danach. Denn mit der Diagnose beginnen oft Herausforderungen, auf die medizinische Behandlungen allein keine Antwort geben können.

Den Menschen in den Mittelpunkt stellen
Die integrative Krebsbehandlung versteht sich deshalb bewusst als Ergänzung zur medizinischen Versorgung. Angebote wie Ernährungsberatung, Bewegung, Schlafmanagement, Stressbewältigung, Yoga, Gesprächsgruppen oder gemeinsame Aktivitäten helfen Betroffenen und ihren Angehörigen, neue Orientierung und Lebensqualität zu finden.„Inmitten der Krankheit wieder Freude zu finden, heißt, Lebensqualität zurückzugewinnen.“ Diese Überzeugung prägt die Arbeit der noch jungen Stiftung.
Dass Françoise Vamecq selbst eine Krebserkrankung erlebt hat, verleiht ihrer Arbeit besondere Glaubwürdigkeit. Ihre persönliche Geschichte steht jedoch nie im Mittelpunkt – vielmehr nutzt sie ihre Erfahrungen, um Strukturen aufzubauen, von denen möglichst viele Menschen profitieren.
Von der Technologie zur Gemeinschaft
Die Wurzeln der Stiftung liegen bei IBA, einem weltweit führenden Unternehmen im Bereich der Protonentherapie und weiterer Technologien für die Krebsdiagnostik und -behandlung.Mit jeder technischen Innovation wurde jedoch ebenso deutlich, dass Fortschritt allein nicht genügt. So wurde Françoise Vamecq nach ihrer Krankheit die Möglichkeit gegeben, eine Stiftung aufzubauen, die medizinische Exzellenz um menschliche Begleitung ergänzt.
Gerade deshalb ist die Zusammenarbeit mit KARL HUGO so naheliegend. Als langjähriger Partner von IBA trägt das Unternehmen dazu bei, Technologien zu ermöglichen, die weltweit in der Krebsmedizin eingesetzt werden. Oncia ergänzt diesen technologischen Fortschritt um das, was keine Maschine leisten kann: die persönliche Begleitung.
Gemeinsam mehr bewirken
Der Name „Oncia Community Foundation” beschreibt den Grundgedanken bereits sehr treffend. Eine ganzheitliche Begleitung von Menschen mit Krebs kann nur gemeinsam gelingen.Krankenhäuser, Unternehmen, Patientenorganisationen, öffentliche Einrichtungen, private Partner und Ehrenamtliche bringen unterschiedliche Kompetenzen ein. Erst ihr Zusammenspiel schafft ein Netzwerk, das Betroffene langfristig unterstützt.
Oncia versteht sich dabei als verbindende Kraft. Die Stiftung vernetzt Partner, fördert den Erfahrungsaustausch und schafft die Voraussetzungen dafür, dass neue Unterstützungsangebote entstehen können.
Ein wichtiger Baustein ist das entwickelte Playbook. Darin bündelt Oncia Erfahrungen aus bereits aufgebauten Krebsunterstützungszentren – von der Finanzierung über Kooperationen mit Krankenhäusern bis hin zu organisatorischen Abläufen. Neue Initiativen müssen somit nicht bei null beginnen, sondern können auf bewährte Konzepte aufbauen und diese an ihre lokalen Gegebenheiten anpassen.
Ergänzen statt ersetzen
Dabei verfolgt die Stiftung einen klaren Grundsatz: „Wir wollen das Krankenhaus nicht ersetzen, sondern seine Arbeit sinnvoll ergänzen.“ Internationale Vorbilder wie Maggie's in Großbritannien oder Kālida in Spanien zeigen seit Jahren, welchen Mehrwert solche Einrichtungen für Betroffene schaffen können.
Warum sich KARL HUGO engagiert
Seit den ersten Schritten der Stiftung unterstützt KARL HUGO die Oncia Community Foundation. Das Engagement geht dabei weit über finanzielle Unterstützung hinaus. Das Unternehmen bringt sein Netzwerk, seine Erfahrung und sein Know-how aktiv in die Entwicklung der Stiftung ein.Für Bernd Hugo ist dieses Engagement Ausdruck einer klaren Haltung: „Zu sehen, wie unsere Arbeit Menschen hilft, gibt unserem täglichen Handeln einen tieferen Sinn.“
Seit vielen Jahren arbeitet KARL HUGO mit IBA zusammen und fertigt Komponenten und Anlagen, die weltweit in der Krebsdiagnostik und -therapie zum Einsatz kommen. Durch Oncia erhält diese Zusammenarbeit eine zusätzliche Perspektive:„Es ist längst nicht mehr nur eine Geschichte von Maschinen. Es ist eine Geschichte von Menschen.“
Wie Françoise Vamecq es beschreibt, schafft Oncia „sehr menschliche Verbindungen in einem industriellen Umfeld.“
Ein sichtbares Zeichen dieses langfristigen Engagements ist der Eintritt von Bernd Hugo in den Verwaltungsrat der Oncia Community Foundation am 6. Juni 2026, wodurch KARL HUGO seine Erfahrung künftig auch auf strategischer Ebene einbringt und die weitere Entwicklung der Stiftung aktiv begleitet.
Eine gemeinsame Vision
Mit der Maison Mieux-Être in Charleroi wurde bereits das erste, mit Hilfe der Oncia Community Foundation belgische Krebsunterstützungszentrum, eröffnet. Weitere Zentren sollen folgen – getragen von einem stetig wachsenden Netzwerk aus Unternehmen, Krankenhäusern und Partnerorganisationen.
Für KARL HUGO ist dieses Engagement Ausdruck eines Verständnisses von Verantwortung, das über die eigene Produktion hinausgeht.
Denn moderner Maschinenbau kann weit mehr leisten als Präzision und Innovation. Er kann dazu beitragen, dass Technologien entstehen, die Leben retten und gemeinsam mit Initiativen wie Oncia dafür sorgen, dass Menschen auf ihrem gesamten Weg begleitet werden.
Denn echter Fortschritt entsteht dort, wo Technologie und Menschlichkeit zusammenkommen.