Mit dem Ziel, unsere Aktivitäten in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung strukturiert und transparent darzustellen, haben wir 2025 erstmals einen Nachhaltigkeitsbericht erstellt.
Hinter diesem Bericht steckt ein intensiver, bereichsübergreifender Prozess, in dem wir unsere Rolle und Verantwortung als Unternehmen bewusst hinterfragt haben. Dabei ging es uns um mehr als Kennzahlen: Wir wollten verstehen, welchen Einfluss unser Handeln auf Umwelt und Gesellschaft hat und wie wir diesen langfristig positiv gestalten können.Gemeinsam haben wir bestehende Maßnahmen analysiert, neue Perspektiven entwickelt und zentrale Handlungsfelder definiert. So ist nicht nur ein Bericht entstanden, sondern auch ein klarer Blick darauf, wo wir heute stehen und wohin wir uns entwickeln wollen.
Unser CSR-Bericht ist dabei mehr als eine Bestandsaufnahme – er ist Ausdruck unserer Haltung: Wir übernehmen Verantwortung und schaffen langfristigen Mehrwert für unsere Mitarbeiter, Kunden und Partner.
Im folgenden Artikel geben wir einen Einblick in unsere Vorgehensweise für diesen Nachhaltigkeitsbericht.

Schritt 1: Unsere Stakeholder im Fokus
In unserem Bericht ist die Frage „Für wen tragen wir eigentlich Verantwortung?” von zentraler Bedeutung.Gemeinsam mit den Prozessverantwortlichen und der Geschäftsführung haben wir eine umfassende Stakeholder-Analyse durchgeführt. Dabei haben wir alle relevanten Interessengruppen, von Mitarbeitern über Kunden und Lieferanten bis hin zu Behörden und dem lokalen Umfeld, systematisch bewertet.
Das Ergebnis ist eine Stakeholder-Matrix, die Einfluss und Interesse gegenüberstellt. Sie hilft uns, Prioritäten zu setzen, Erwartungen besser zu verstehen und unsere Kommunikation gezielt auszurichten.
Besonders deutlich wurde: Mitarbeiter, Kunden und Partner stehen im Zentrum unseres Handelns. Sie aktiv einzubinden ist entscheidend für unseren nachhaltigen Erfolg.
Schritt 2: Doppelte Wesentlichkeit – Zwei Perspektiven, ein Ziel
Mithilfe der doppelten Wesentlichkeitsanalyse betrachten wir das Thema Nachhaltigkeit aus zwei Blickwinkeln:- Inside-Out: Welche Auswirkungen haben unsere Aktivitäten auf Umwelt und Gesellschaft?
- Outside-In: Welche externen Entwicklungen beeinflussen unser Unternehmen?
Schritt 3: Erstellung unserer ersten CO₂-Bilanz
Ein weiterer Meilenstein war die Erstellung unserer ersten CO₂-Bilanz. Dabei haben wir erstmals unsere Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette erfasst (Scope 1, 2 und 3). Das Ergebnis: 4.474 Tonnen CO₂-Äquivalente im Jahr 2023.Rund 90 % der Emissionen entfallen auf:
- Eingangsleistungen (z. B. Rohstoffe): 73 %
- Anlagevermögen: 10 %
- Energie: 7 %.
Schritt 4: ISO 14001 – Struktur schaffen
Nachhaltigkeit braucht Struktur. Deshalb implementieren wir derzeit ein Umweltmanagementsystem gemäß ISO 14001.Mithilfe dieses Systems können wir unsere Umweltleistung systematisch verbessern, Risiken identifizieren und Maßnahmen gezielt steuern. Gleichzeitig wird es in unser bestehendes Qualitätsmanagementsystem integriert.
Unser Ziel ist die Zertifizierung im Jahr 2026, mit der wir unseren Anspruch unterstreichen, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit mit ökologischer Verantwortung zu verbinden.
Schritt 5: Vom Workshop zur Umsetzung
Ein besonderes Highlight auf unserem Weg war unser erster unternehmensweiter Nachhaltigkeitsworkshop. Für einen Nachmittag haben wir den Alltag bewusst unterbrochen, um gemeinsam über Herausforderungen, Chancen und konkrete Maßnahmen zu diskutieren. Unser Ansatz: Bottom-up statt Top-down.Aus diesem Workshop ist im wahrsten Sinne des Wortes etwas Nachhaltiges entstanden: unsere interne Nachhaltigkeitsgruppe. Sie besteht aus engagierten Mitarbeitern verschiedener Abteilungen und Hierarchieebenen und fungiert als Impulsgeber für neue Ideen sowie als Bindeglied zur Geschäftsführung.
So wird Nachhaltigkeit bei KARL HUGO nicht nur strategisch gedacht, sondern auch aktiv im Arbeitsalltag gelebt.
Nachhaltigkeit als gemeinsamer Weg
Unser erster CSR-Bericht ist kein Abschluss, sondern ein Anfang. Er schafft Transparenz, zeigt unsere Fortschritte und definiert klare Handlungsfelder für die Zukunft. Vor allem aber zeigt er: Nachhaltigkeit entsteht bei KARL HUGO gemeinsam, durch Engagement, Verantwortung und kontinuierliche Verbesserung.Den vollständigen Nachhaltigkeitsbericht finden Sie hier.